Aktuelles

Erzeugerring Westfalen e.G. ZDS-News

EuroTier 2018: Fachprogramm für professionelle Tierhalter (Do, 08 Nov 2018)
Diverse Foren, ein tierartübergreifendes Special, zahlreiche Diskussionen und Events – das Fachprogramm der EuroTier 2018 bietet Nutztierhaltern einen umfassenden Überblick über aktuelle Trends rund um Rind, Schwein, Geflügel, Schafe und Ziegen. Eine Zusammenfassung zu den einzelnen Schwerpunkten finden Sie hier.
>> mehr lesen

Afrikanische Schweinepest: Landesamt informiert Schweinehalterinnen und Schweinehalter (Thu, 08 Nov 2018)
LANUV - In Belgien breitet sich die Afrikanische Schweinepest unter Wildschweinen aus und damit wächst die Gefahr einer Einschleppung nach Deutschland. Um das Risiko eines Eintrags in Hausschweinbestände zu minimieren, rät das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zu folgenden Maßnahmen: Alle Einrichtungen zur Reinigung und Desinfektion von Personen, Fahrzeugen und Gegenständen müssen einwandfrei funktionieren, um die Vorschriften der Schweinehaltungshygiene-Verordnung einzuhalten. Unbefugten sollte kein Zutritt gestattet werden. Für saubere Schleusenbereiche mit betriebseigener Schutzkleidung ist zu sorgen. Alle Ställe oder Ausläufe müssen so geschützt sein, dass keine Wildschweine eindringen können. Bei Schweine-Freilandhaltung sind doppelte Zäune vorgeschrieben, so dass kein Kontakt zu Wildschweinen möglich ist. Küchen- oder Speiseabfälle dürfen grundsätzlich nicht verfüttert werden. Sind Reisen in betroffene Gebiete unumgänglich, müssen alle mitgenommenen oder mitgebrachten Gegenstände gründlich desinfiziert werden. Einstreu und Futtermittel müssen vor Wildschweinen sicher gelagert werden. Wenn Gastarbeiter aus osteuropäischen Ländern beschäftigt werden, ist auf mitgebrachte Lebensmittel tierischer Herkunft zu achten. Sollten solche Lebensmittel gefunden werden, ist das zuständige Veterinäramt zu informieren. Dieses veranlasst weitere Maßnahmen. Bei unklarem Krankheitsgeschehen sollte frühzeitig eine Tierärztin oder ein Tierarzt hinzugezogen werden, um Proben zu nehmen. Mögliche Symptome der ASP sind hohes Fieber, Mattigkeit, Futterverweigerung, Bindehautentzündungen, Bewegungsstörungen, (blutiger) Durchfall, erhöhte Atemfrequenz, Verferkeln, Nasenbluten, Unterhautblutungen u.v.a. Da solche Symptome bei verschiedenen Krankheiten auftreten können, ist eine frühzeitige Ausschlussdiagnostik im Sinne der Seuchenbekämpfung sehr wichtig!   Der Erreger der Afrikanischen Schweinepest ist in der Umwelt äußerst langlebig und kann auch über kontaminierte Futtermittel in Ihren Stall gelangen. So sind Futter-Importe aus Ausbruchsgebieten, insbesondere aus dem osteuropäischen Raum, zu vermeiden. Futtermittel-Lieferungen über mehrere Händler sind schwer auf ihren Ursprung zu überprüfen. Auch Heulieferungen für andere Tiere in der Nachbarschaft eines Schweinestalles können ein Risiko darstellen. Sofern möglich, lassen Sie sich ein Herkunfts-Zertifikat vorlegen. Aktuelle Informationen zum aktuellen Stand unter url.nrw/lanuv-asp Weitere Informationen: FAQ und Informationen vom LANUV: www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/afrikanische-schweinepest-asp/faq-zur-afrikanischen-schweinepest-asp Informationen des Bundeslandwirtschaftsministeriums: www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/ASP.html
>> mehr lesen

Checkliste des FLI zur Vermeidung der ASP-Einschleppung in Schweinehaltungen (Tue, 31 Jul 2018)
Da das Risiko der Einschleppung des Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aus den Ländern im Baltikum und Osteuropa weiterhin hoch ist, betont das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) die große Bedeutung von Schutzmaßnahmen für Schweine haltende Betriebe. Das FLI hat hierzu aktuell zwei Dokumente vorgelegt. Dies ist zum einen eine Checkliste, anhand derer die Schweine haltenden Betriebe ihre Biosicherheitskonzepte überprüfen und gegebenenfalls anpassen können. Andererseits wurde ein Merkblatt über Schutzmaßnahmen gegen die ASP in Schweinehaltungen zur Verfügung gestellt.     
>> mehr lesen

Schweinehalter benötigen existenzsichernde politische Entscheidungen (Tue, 31 Jul 2018)
In einem Schreiben an die Mitglieder des Agrar- und Umweltausschusses des rheinland-pfälzischen Landtages forderte der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, die Abgeordneten auf, sich für die schweinehaltenden Betriebe in Rheinland-Pfalz einzusetzen. Hintergrund ist u.a. der gesetzlich vorgeschriebene Ausstieg aus der Ferkelkastration, mit der Verbraucher vor unangenehmen Fleischgeruch geschützt werden sollen. Der Berufsverband sieht die derzeit diskutierten Alternativen als nicht Praxis und Markt gerecht an. Das stimmt. Bisher fehlen die Signale des LEH, welches und wieviel Fleisch sie von derart kastrierten männlichen Masttieren künftig abnehmen wollen. Der Markt für Jungeberfleisch jedenfalls ist mit 30.000 Schlachtkörpern/Woche bereits gesättigt.
>> mehr lesen

HofApp - Service vom Hof (Tue, 31 Jul 2018)
Wo ist das nächste Hof-Café, wo der nächste Bauernhof, wo kann ich direkt beim Erzeuger oder auf dem Wochenmarkt in der Nähe Fleisch einkaufen? Antworten auf diese Fragen gibt die "HofApp - Service vom Hof" der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Hier finden Smartphone-Nutzer die Vielfalt des regionalen Angebots und werden direkt zum nächsten Hofladen oder -café oder auch Bauernhof-Quartier navigiert. "Das Smartphone erkennt den Standort und zeigt die Betriebe im nahen Umkreis an, die dann zielstrebig angesteuert werden können. Die App vermittelt außerdem Infos über landwirtschaftliche Betriebe und Produkte und auch leckere Rezepte", sagt Sabine Hoppe gegenüber dem Landvolk-Pressedienst. Um diese gleich nachkochen zu können, gibt es obendrauf noch eine interaktive Einkaufsliste und mit dem mitgelieferten Rechner wird die Umrechnung der Rezepte auf andere Personenzahlen zum Kinderspiel     
>> mehr lesen